Pale Divide schilderij van KOJO Art in traditionele Japanse washitsu kamer met mensen in kimono - demonstratie van Ma principe en negatieve ruimte in interieur.

Ma (間): Die Kunst des negativen Raums in deinem Interieur

In einer Welt, die immer schneller wird

Unser Arbeitstempo beschleunigt sich, die Weltnachrichten rasen vorbei, unsere Gedanken hetzen. Gleichzeitig wächst eine tiefe Sehnsucht nach Ruhe, Einfachheit und echter Präsenz. Wir füllen unsere Kalender, unsere Feeds und unsere Wände – als ob mehr immer besser wäre. Aber was, wenn der Schlüssel zu einem ruhigen Leben nicht darin liegt, was du hinzufügst, sondern in dem, was du weglässt?

Das japanische Konzept Ma (間) – wörtlich 'leerer Raum', 'Pause' oder 'Zwischenraum' – bietet keine Methode, sondern eine Richtung. Eine Einladung, innezuhalten bei dem, was nicht da ist. Denn genau darin liegt der Schlüssel zu mehr Ruhe, Klarheit und Bedeutung.

Dieser Artikel ist inspiriert von der Arbeit der Autorin und Yin-Yoga-Lehrerin Miriam Evers, die in ihrem Buch 'De Japanse wijsheid van Ma' dieses jahrhundertealte Konzept für das moderne Leben zugänglich macht. Hier untersuche ich, wie Ma sich in Kunst und Interieur übersetzt – als physischer Ausdruck einer tieferen Lebensphilosophie.

Was ist Ma (間)? Ein jahrhundertealtes Konzept

Ma ist ein fundamentales Konzept in der japanischen Ästhetik, Philosophie und Kultur, das seine Wurzeln im Buddhismus und der Zen-Tradition hat. Es bezieht sich auf die bedeutungsvolle Leere – den Raum, der nicht gefüllt ist, sondern gerade durch seine Abwesenheit präsent ist. Es geht um die Qualität der Leere zwischen Dingen: zwischen zwei Handlungen, zwei Worten, zwei Momenten. Eine Stille, die nicht leer ist, sondern voller Potenzial. Eine Pause, die nicht unangenehm ist, sondern fruchtbar.

Das Schriftzeichen 間 (Ma) kombiniert die Radikale für 'Tor' und 'Sonne' – das Licht, das durch eine Öffnung scheint. Diese Etymologie ist aussagekräftig: Ma ist die Öffnung, durch die Bedeutung hineinströmt. Es ist der Raum, der Kontext gibt, der Form definiert, der Stille hörbar macht.

In Japan ist Ma tief verankert in Kunst, Architektur, Natur und dem täglichen Leben. Du siehst es in:

  • Den offenen Tatami-Räumen in traditionellen Häusern
  • Den sorgfältig platzierten Objekten in einer Tokonoma (Alkoven)
  • Den minimalistischen Zen-Gärten, wo jeder Stein und jede leere Stelle intentional ist
  • Der Stille zwischen Worten in einem Gespräch
  • Der Pause zwischen Bewegungen in einem Tanz oder einer Teezeremonie
  • Dem Atemraum zwischen Ein- und Ausatmung
  • Dem weißen Raum in Kalligrafie und Sumi-e-Malerei

Ma lehrt dich, dass Bedeutung nicht nur in dem entsteht, was du tust, sondern gerade auch im Raum dazwischen. Es ist die Pause, die der Note Bedeutung gibt. Die Stille, die das Wort landen lässt. Die Leere, die die Form definiert.

Ma und verwandte Konzepte

Ma steht nicht für sich allein, sondern ist verwoben mit anderen japanischen ästhetischen Prinzipien. Wabi-sabi – die Schönheit der Vergänglichkeit und Unvollkommenheit – teilt mit Ma die Wertschätzung für das, was nicht da ist, für die Leere, die Raum für Kontemplation lässt. Ichi-go ichi-e (一期一会), wörtlich 'eine Zeit, eine Begegnung', betont die Einzigartigkeit jedes Moments – und gerade die Pausen zwischen Momenten machen uns dieser Kostbarkeit bewusst.

Wo Wabi-sabi uns lehrt, Schönheit im Unvollkommenen zu sehen, lehrt Ma uns, Bedeutung im Abwesenden zu finden. Zusammen bilden sie eine Philosophie des Weniger: weniger als mehr, Leere als Fülle, Stille als Kommunikation.

Warum Ma jetzt? Die Dringlichkeit der Leere in einer vollen Welt

Ma ist kein neues Konzept – es existiert seit Jahrhunderten. Aber seine Relevanz ist vielleicht größer als je zuvor. Wir leben in dem, was Soziologen die 'Aufmerksamkeitsökonomie' nennen: eine Welt, in der unsere Aufmerksamkeit zum knappen Gut geworden ist, ständig umkämpft von Benachrichtigungen, Algorithmen und endlosen Content-Strömen.

Die Digitalisierung hat die Zwischenräume aus unserem Leben entfernt. Wo wir früher an der Bushaltestelle warteten und einfach warteten, scrollen wir jetzt. Wo wir früher einen Moment der Stille zwischen Terminen hatten, füllen wir diese nun mit Podcasts, Nachrichten, To-dos. Die Übergangsmomente – diese kleinen Pausen, die Ma so essenziell hält – sind verschwunden.

Die Folge? Eine kollektive Erschöpfung. Nicht nur körperlich, sondern mental und spirituell. Wir sind ständig 'an', ständig erreichbar, ständig beschäftigt. Und paradoxerweise: Je mehr wir tun, desto weniger scheinen wir zu erreichen. Je voller unsere Kalender, desto leerer fühlen wir uns.

Ma bietet ein Gegenmittel. Nicht durch das Hinzufügen einer weiteren Methode, eines weiteren Produktivitätshacks, einer weiteren App. Sondern indem es uns an die Kraft dessen erinnert, was nicht da ist. Indem es Raum schafft – buchstäblich und im übertragenen Sinne – für Stille, für Pause, für Leere, die nicht leer ist, sondern voller Bedeutung.

Ma als Lebensstil: die Kraft der Verlangsamung

Wir neigen dazu, Stillen und Pausen zu füllen: mit Worten, Geräuschen, Aktivität oder Scrollverhalten. Aber wenn du dich in Ma vertiefst, merkst du, dass es oft gerade diese kleinen Pausen sind, die dem Geschehen Bedeutung geben.

Atemraum: die direkteste Form von Ma

Eine der zugänglichsten Möglichkeiten, Ma zu erfahren, ist über deine Atmung. In vielen japanischen (und anderen östlichen) Traditionen wird die Pause zwischen Aus- und Einatmung als ein essenzieller Moment gesehen. Eine Atempause, in der nichts muss und alles für einen Moment stillzustehen scheint. Probiere es aus: atme ein… atme aus… und warte dann. Genau dort, in diesem Zwischenraum bevor eine neue Einatmung beginnt, dort geschieht es. Dort findest du Ruhe.

Diese Pause ist keine Leere, sondern eine Fülle. Es ist der Moment, in dem dein Körper integriert, in dem Spannung loslassen kann, in dem du einfach bist statt tust.

Übergangsmomente: Tore zum Bewusstsein

Oft hetzen wir von einem zum anderen: von einem Telefonat zu einer E-Mail, von der Arbeit zum Kochen, von drinnen nach draußen. Aber was passiert, wenn du ein paar Mal bewusst atmest, bevor du mit der nächsten Aufgabe beginnst? Oder wenn du kurz verlangsamst, bevor du einen Raum betrittst? Diese Übergangsmomente sind kleine Tore zu Ruhe und Bewusstsein. Du musst nichts dafür tun, außer sie zu bemerken und zuzulassen.

In der japanischen Architektur sind diese Übergänge physisch gestaltet: das Genkan (Eingang), wo du deine Schuhe ausziehst und symbolisch die Außenwelt hinter dir lässt, die Engawa (Veranda) als Zwischenraum zwischen innen und außen. Diese liminalen Räume zwingen dich zu verlangsamen, bewusst von einem Zustand in den anderen überzugehen.

Rituale: Raum zwischen Handlungen

In der japanischen Teezeremonie spielt Ma eine große Rolle. Alles wird mit Aufmerksamkeit getan: das Einschenken, das Reichen, das Warten. Gerade weil Raum zwischen den Handlungen ist, bekommt jede Bewegung Bedeutung. Die Pause zwischen dem Servieren des Tees und dem Moment, in dem jemand den ersten Schluck nimmt, ist vielleicht genauso wichtig wie der Geschmack des Tees selbst.

Solche Rituale laden ein zu Präsenz, Verlangsamung und Wertschätzung des Jetzt. Und du kannst sie auch in deinem eigenen Leben schaffen: das bewusste Aufhängen eines neuen Kunstwerks, der monatliche Moment, in dem du einen neuen Print erhältst und ihm einen Platz gibst, das Innehalten bei einem Objekt, bevor du es hinstellst. Es geht nicht um das Objekt selbst, sondern um den Raum darum herum – die Aufmerksamkeit, die Intention, die Pause.

Von Lebensphilosophie zu Interieur: Ma in deinem Zuhause

Wenn Ma ein so kraftvolles Prinzip in deinem täglichen Leben ist, warum solltest du es dann nicht auch auf den Raum anwenden, in dem du lebst? Dein Interieur ist schließlich die physische Übersetzung davon, wie du im Leben stehst. Ein volles Haus spiegelt einen vollen Geist. Ein atmendes Haus schafft Atemraum in deinem Kopf.

Genau wie du Übergangsmomente in deinem Tag schaffen kannst, kannst du auch visuelle Übergänge in deinem Haus gestalten. Orte, an denen das Auge ruhen kann. Wände, die nicht nach Aufmerksamkeit schreien, sondern zur Stille einladen.

Negativer Raum: von Kunst zur Wand

In der bildenden Kunst kennen wir den Begriff 'negativer Raum' – der leere Raum um und zwischen dem Motiv einer Komposition. Dieser negative Raum ist nicht passiv; er definiert aktiv die Form, schafft Balance und gibt dem Auge Ruhe. Denke an den weißen Hintergrund um ein minimalistisches Logo oder die offenen Flächen in einem abstrakten Gemälde.

Dasselbe Prinzip funktioniert in deinem Interieur. Eine Wand muss nicht vollständig gefüllt sein, um wertvoll zu sein. Im Gegenteil: eine atmende Wand – mit sorgfältig gewählter Kunst und ausreichend leerem Raum drumherum – schafft mehr Wirkung als eine vollgehängte Gallery Wall. Die Leere gibt dem, was hängt, Bedeutung.

Geometrische, abstrakte Kunst eignet sich besonders für dieses Prinzip. Die klaren Linien, die Balance zwischen Form und Leere, die bewusste Komposition – es sind alles visuelle Ausdrucksformen von Ma. Ein einzelnes geometrisches Kunstwerk an einer ansonsten leeren Wand geht nicht verloren; es wird erhöht. Es bekommt Raum zum Atmen und gibt dir diesen Raum zurück.

Wie schaffst du Ma in deinem Interieur?

Die Anwendung von Ma in deinem Zuhause erfordert einen Shift im Mindset: von 'was kann ich hier noch hinstellen?' zu 'was braucht hier wirklich Raum zum Atmen?' Hier sind konkrete Wege, Ma zu umarmen:

1. Wähle Qualität über Quantität

Statt fünf kleiner Prints wählst du ein Statement-Piece, das Raum bekommt zu sprechen. Lasse mindestens 20-30 cm leere Wand um dein Kunstwerk für optimales Ma. Das ist kein verschwendeter Raum – es ist der Raum, der das Kunstwerk atmen lässt und deinen Blick ruhen lässt.

2. Schaffe visuelle Ruhepunkte

Nicht jede Wand muss gefüllt sein. Eine leere Wand neben einer gefüllten schafft Kontrast und gibt deinem Auge einen Ort zum Ruhen – genau wie eine Stille in einem Gespräch Raum gibt zum Reflektieren. Das macht den Raum größer, ruhiger und bewusster.

3. Arbeite mit erdigen, neutralen Farben

Sanfte Töne wie Beige, Terrakotta, Sand und warmes Grau unterstützen das Gefühl von Raum und Ruhe. Sie ziehen nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich und lassen den negativen Raum seine Arbeit tun. Sie sind wie die Stille zwischen Worten: unauffällig, aber essenziell. Kollektionen wie Antra. oder Ombre. arbeiten mit solchen beruhigenden Farbpaletten, die Ma unterstützen. Werke wie Dawn, Olive oder Pale Divide verkörpern diese Philosophie mit ihren sanften Verläufen und erdigen Tönen.

4. Vermeide visuelles Rauschen

Zu viele verschiedene Stile, Farben und Objekte schaffen visuelle Unruhe – das Äquivalent eines vollen Kopfes. Wähle eine kohärente Farbpalette und einen konsistenten Stil – zum Beispiel geometrische Abstraktion – um Einheit und Ruhe zu schaffen. Weniger Reize bedeutet mehr Raum zum Sein.

5. Denke in 'Zonen der Stille'

Schaffe bewusst Orte in deinem Haus, wo nichts passiert. Eine leere Ecke, ein kahles Regal, ein offenes Stück Wand. Diese Zonen der Stille sind genauso wichtig wie die Zonen mit Aktivität. Sie sind das visuelle Äquivalent der Pause zwischen zwei Atemzügen: essenziell, erfrischend, bedeutungsvoll.

6. Ehre die Übergänge

Genau wie du bewusst eine Schwelle übertreten kannst, kannst du auch visuelle Schwellen in deinem Haus schaffen. Der Flur zwischen zwei Zimmern muss nicht vollgehängt sein. Eine leere Wand in einem Übergangsraum ist eine Einladung, kurz zu verlangsamen, bewusst von einem Raum in den anderen zu gehen.

Die Rolle der Kunst: weniger ist mehr

Kunst spielt eine entscheidende Rolle beim Schaffen von Ma – aber auf die richtige Weise. Ein Kunstwerk, das Ma respektiert und ausdrückt:

  • Hat selbst negativen Raum – denke an abstrakte Kompositionen mit offenen Flächen und geometrischen Formen, die Atemraum enthalten. Das Kunstwerk selbst ist bereits eine Übung in Ma.
  • Bekommt physischen Raum – es hängt nicht in einem Cluster, sondern steht für sich oder in einer sorgfältig balancierten Komposition. Die Wand drumherum ist keine Leere, sondern ein Rahmen.
  • Lädt zur Kontemplation ein – es ist nicht schrill oder überwältigend, sondern subtil und zeitlos. Es bittet um eine Pause, um einen Moment der Stille.
  • Verstärkt die Stille – statt den Raum zu füllen, betont es die Leere drumherum. Es macht dich bewusst für das, was nicht da ist.
  • Spiegelt Intentionalität – jedes Kunstwerk ist eine bewusste Wahl, kein Impulskauf. Es ist nicht da, um eine Lücke zu füllen, sondern um Bedeutung zu geben.

Geometrische Abstraktion eignet sich besonders für Ma-inspirierte Interieurs. Die klaren Linien, die Balance, die bewusste Komposition – es sind visuelle Echos des Ma-Prinzips selbst. Ein einzelner abstrakter Print in erdigen Tönen an einer ansonsten leeren Wand schafft ein kraftvolles Statement von Ruhe und Intentionalität. Es ist Kunst, die nicht schreit, sondern flüstert. Und gerade deshalb wird sie gehört.

Ma als Gegenmittel für eine volle Welt

Verlangsamen bedeutet nicht, dass du alles langsamer machen musst. Es bedeutet, dass du mit einem anderen Blick auf Zeit und Raum schaust. Du steigst aus dem automatischen Strom aus und bringst Aufmerksamkeit in den Raum dazwischen. Das muss nicht groß oder einschneidend sein. Es steckt in:

  • Einer bewussten Atempause, bevor du etwas sagst
  • Kurz innehalten, bevor du einen Raum betrittst
  • Einem leeren Moment in deinem Kalender bestehen lassen, ohne ihn zu füllen
  • Einer leeren Wand bestehen lassen, ohne sie vollzuhängen
  • Einem Kunstwerk Raum geben, statt fünf zu clustern
  • Nichts tun in jedem Moment, in dem du irgendwo wartest (statt dein Handy zu zücken)

Ma erinnert dich daran, dass das Leben nicht nur in der Aktion steckt, sondern gerade im Raum dazwischen. Dort, wo nichts muss und wo etwas entstehen darf. In diesem bedeutungsvollen Zwischenraum kannst du dich selbst wiederfinden, mitten in einer Welt, die sich weiterdreht.

Und dieselbe Philosophie gilt für dein Interieur. In einer Kultur, die uns ständig anspornt, mehr zu tun, mehr zu haben, mehr aufzuhängen, bietet Ma ein Gegenmittel: die Kraft des Weniger. Die Kraft der Pause. Die Kraft der Leere, die nicht leer ist, sondern voller Bedeutung.

Fang klein an, spüre den Unterschied

Du musst nicht dein ganzes Haus umkrempeln, um Ma zu erfahren. Fang klein an. Wähle eine Wand in deinem Haus. Nimm alles weg. Hänge ein Kunstwerk auf, das dich berührt – ein Werk, das selbst schon Ma ausstrahlt, mit Balance, mit Ruhe, mit bewusster Komposition. Lass den Rest leer. Nicht weil du noch nicht weißt, was du dort hängen willst, sondern weil diese Leere dazugehört. Weil dieser Raum dem Kunstwerk Bedeutung gibt. Weil diese Stille dir Ruhe gibt.

Spüre den Unterschied. Bemerke, wie dein Blick nicht mehr suchen muss, sondern ruhen darf. Wie der Raum größer wirkt, ruhiger atmet. Wie ein intentional gewähltes Werk mehr Wirkung hat als eine ganze Wand voller Impulse.

Das ist Ma. Das ist die Kunst des negativen Raums. Das ist die Philosophie der bedeutungsvollen Leere, übersetzt in dein tägliches Leben und deine tägliche Umgebung. Und das ist vielleicht der wertvollste Raum, den du schaffen kannst – buchstäblich und im übertragenen Sinne.


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